Nach einer erfolgreichen Feldsaison und dem Einzug ins Finale der Endrunde hatte sich unsere MU16 für den Deutschen Jugendpokal Nord qualifiziert. Am frühen Samstagmorgen machte sich die Mannschaft auf den Weg nach Hamburg – voller Vorfreude auf ein sportliches Wochenende. Dass dieses zunächst ganz anders verlaufen würde als erhofft, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Der erste Turniertag hätte sportlich kaum schlechter beginnen können: In zwei direkt aufeinanderfolgenden Spielen mussten wir deutliche Niederlagen hinnehmen. Die Mannschaft zeigte dabei nicht das Hockey, das sie in der laufenden Feldsaison ausgezeichnet hatte. Nach dem zweiten Spiel war deshalb eine klare Ansprache des Trainers nötig. Die Jungs mussten sich bewusst machen, dass wir uns die Teilnahme am Jugendpokal nicht erarbeitet hatten, um uns an diesem Tag unter Wert zu verkaufen.
Die deutlichen Worte zeigten Wirkung. Nach einer Pause trat die Mannschaft im dritten Spiel wieder ganz anders auf. Zwar mussten wir uns auch hier geschlagen geben, doch diesmal war wieder Hockey zu sehen: Wir hielten dagegen, spielten mit und kämpften bis zum Schluss. Ein erster Schritt in die richtige Richtung!
Am Abend rückte der Sport dann in den Hintergrund. Bei einem gemeinsamen Essen im Steakhaus und anschließendem Beisammensein in unserem Mannschaftshaus konnten die Jungs den Tag gemeinsam ausklingen lassen. Die Stimmung war wieder hervorragend und zeigte einmal mehr, was diese Mannschaft auch abseits des Platzes ausmacht.
Am Sonntag präsentierte sich die MU16 dann wie ausgewechselt. Gegen dieselben Gegner wie am Vortag waren plötzlich ganz andere Spiele zu sehen. Im ersten Spiel hielten wir stark dagegen, spielten auf Augenhöhe und gingen zwischenzeitlich sogar in Führung. Auch wenn es am Ende nicht zum Sieg reichte, war die Leistung ein deutlicher Schritt nach vorne.
Im zweiten Spiel gegen den späteren Turniersieger Bergstedt Hockey Club belohnte sich die Mannschaft schließlich mit einem verdienten 2:0-Sieg. Im abschließenden Spiel gegen den MHC erkämpften wir uns ein 2:2 und rundeten damit den zweiten Turniertag erfolgreich ab.
So wurde aus einem schwierigen Start doch noch ein Wochenende, auf das wir stolz sein können. Natürlich hätten wir uns gewünscht, von Beginn an unser Hockey zu zeigen. Umso wichtiger war es, dass die Jungs nach den Rückschlägen nicht aufgegeben, aus ihren Fehlern gelernt und als Mannschaft wieder zusammengefunden haben.
Genau das nehmen wir aus Hamburg mit: Auch wenn es einmal nicht läuft, kommt es darauf an, zusammenzuhalten, weiterzukämpfen und an sich zu glauben.
Jetzt geht es für unsere MU16 in die Halle – mit vielen Erfahrungen im Gepäck und der Motivation, gemeinsam die nächsten Schritte zu machen!






